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    Der einsame ?lange Marsch“ eines Zustellers auf den Steppen

    Datum: 30.05.2019, 09:00 Quelle: China Tibet Online

    Der 37 Jahre alte Hanong Duoji hat buschige Augenbrauen, gro?e Augen und einen hohen Nasenrücken. Er lacht oft herzlich. Man kann gar nicht sehen, dass er schon Vater von drei Kindern ist. An die holprigen Bergpfade in den l?ndlichen Gebieten ist er schon gew?hnt.

    2008 wurde Hanong Duoji als Postwagenfahrer eingestellt. Heute ist er Leiter des Teams für die Paketzustellung in den l?ndlichen Gebieten der Niederlassung im Kreis Zoigê der Provinz Sichuan der China Post Group Corporation.

    Der Kreis Zoigê ist gro?, aber dünn besiedelt. Die Pakete für die 15 unter den 17 Gemeinden werden von der Niederlassung des Kreises zugestellt. Diese Gemeinden werden von drei Postwegen miteinander verbunden. An einem Tag f?hrt Hanong Duoji auf einem Weg. An den restlichen beiden Tagen muss er die Arbeit des Teams anordnen und in der Kreisstadt die Pakete aufnehmen.

    Die l?ndlichen unbefestigten Feldwege in den Viehzuchtgebieten auf dem Hochland sind nicht gut entwickelt. Die Fahrbedingungen in vielen Abschnitten sind sehr schlecht. Die Situation der Wege ist schwierig. ?Im Sommer ist es besser, im Winter aber sehr schwierig“, sagt Hanong Duoji. In Zoigê schneie es mehr als das halbe Jahr. Die niedrigste Temperatur im Winter betrage weniger als minus 30 Grad Celsius. Es sei auf den gro?en Steppen eiskalt. Der Weg sei gefroren. überall gebe es Risiken. Der Wagen rutsche oft von der Stra?e hinunter und gerate in Schneegruben. Im M?rz des vergangenen Jahres geriet der Postwagen in eine Wassergrube. Zwei Stunden sp?ter konnte er mit der Hilfe eines vorbeifahrenden Lastkraftwagens weiterfahren.

    Weil er so früh losf?hrt, hat er oft keine Zeit, zu frühstücken. Alles M?gliche kann unterwegs passieren. Zum Beispiel verpasst er bei Verkehrsstau die Mahlzeit, wenn er eine Gemeinde erreicht. ?Ich will nur die Pakete so bald wie m?glich an die Stationen überliefern. Deswegen berücksichtige ich oft das Essen nicht.“ Laut Hanong Duoji fuhr er einmal um 7 Uhr los und a? erst um 22 Uhr nach der Rückkehr. Durch das unregelm??ige Essen bekam er Gallensteine. Nun hat er in der N?he von seiner Brust eine Narbe der Operation.

    Trotz der vielen Schwierigkeiten hat Hanong Duoji am ehesten Leistungen und Ehrgefühl wahrgenommen. Seit den vergangenen Jahren ist der Online-Handel auf den Steppen immer beliebter. Es gibt immer mehr Pakete von den Online-H?ndlern im ganzen Land. Hanong Duoji ist darauf sehr stolz, wenn er sieht, dass die Einwohner in der N?he zur Station kommen, um ihre Pakete zu holen.

    Gerade dieses Ehrgefühl l?sst ihn Jahre lang die Einsamkeit ertragen. ?Ich habe nie daran gedacht aufzuh?ren. Obwohl ich nur ein normaler Zusteller bin, fühle ich mich, als ob ich mich mit einem richtigen Gesch?ft besch?ftige. Solange ich gesund genug bin, werde ich immer weiter arbeiten.“

    Quelle: West China City Daily

    (Redakteur: Daniel Yang)

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